TEC

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Aktuelle Version vom 16. Januar 2020, 23:02 Uhr

Auf 1 Blick

TEC* ist eine, von Edward de Bono (1982) entwickelte Denkmethode (CoRT), die einer kurzen aber umfassenden Problemfokussierung dient, die mehrere Phasen des kreativen Prozesses überspannt:

  • T: ausgehend von einer Zielanalyse (target/ task) ...
  • E: ... erfolgt eine frei fließende Ideenphase (expand/ explore),
  • C: ... die abschließt mit einer Fokussierung (contract/ conclude) auf die erfolgversprechendsten Lösungsansätze.

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Technikbeschreibung

[Bearbeiten] Ausführung

  1. T: Fokus-Phase
    • richtungsweisendes Denken
    • Den Denk-Fokus festlegen
    • Konkrete Vorstellung vom Problem bzw. der zu bearbeitenden Aufgabe bekommen
    • Worum genau geht es eigentlich?
    • Mögliche de Bono-Denktechniken (s. DATT): AGO, ...
  2. E: Öffnungs-Phase
    • laterales Denken
    • Das Feld öffnen
    • Öffnen für Möglichkeiten, Alternativen, andere Sichtweisen, ...
    • Was wäre alles vorstellbar (im Bezug auf ...)?
    • Mögliche de Bono-Denktechniken (s. DATT): CAF, APC, ...
  3. C: Einengungs-Phase
    • bewertendes Denken
    • Sinn machen aus dem vorher Erfahrenen/ Entwickelten
    • Zu einer Lösung gelangen
    • Was genau soll das Ergebnis sein? Was trägt am besten dazu bei?
    • Mögliche de Bono-Denktechniken (s. DATT): OPV

[Bearbeiten] Hinweise

  • TEC kann sowohl als eigenständiges kurzes Prozess-Erstformat genutzt zu werden (z.B. im Rahmen einer Gesprächssituation), wie es auch im größeren Umfang unter Einbezug weiterer Kreativitätstechniken und insbesondere der de Bono-Denk-Tools (s. DATT) zum Einsatz kommen kann.
  • Der Entwickler selbst empfiehlt eine Kombination aus TEC und PISCO, wobei TEC an jedem beliebigen Punkt von PISCO, der eine eingehendere Untersuchung erforderlich macht, zur Anwendung kommen kann.


[Bearbeiten] Variationen

[Bearbeiten] * Namensalternativen bekannt

Die Methode wird im deutschsprachigen Raum vereinzelt auch als Z.A.K-Methode bezeichnet (Ziel, Ausweitung, Konsequenzen).


[Bearbeiten] Nutzen

  • Kann als einfache Einstiegs-Prozessmethodik genutzt werden, um in kurzer Zeit oder in einer informellen Runde bezogen auf eine Thema "auf den Punkt zu kommen".
  • Die Methodik eignet sich als "Schnellmethodik", um z.B. in einem 5 Minuten-Gespräch oder einem "5 Minuten-Denken" einen ersten, aber bereits komplexen Eindruck von einer Aufgabe zu bekommen; für diesen Fall empfiehlt der Entwickler folgendes Zeitrahmen:
    • T: 1 min. für einen ersten Fokus
    • E: 2 min. für eine erste Erkundung
    • C: 2 min. für eine (oft gefühlsmäßige) erste Einengung von Lösungsalternativen


[Bearbeiten] Vorteile

  • Kurzgefasstes Rahmenwerk für den kompletten Prozess.
  • Liefert auch in kurzer Zeit bereits erste Denkansätze ab, die mehr als nur einen Aspekt berücksichtigen.

[Bearbeiten] Nachteile

  • Bedarf zur vollständigen Bearbeitung komplexer Aufgaben der Ergänzung durch weitere Tools, oder der Kombination mit einer weiteren Strategie, wie z.B. PISCO.



[Bearbeiten] Literatur

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