Lernen & Unterrichtslehre und -praxis & Pädagogik, Themenglossar

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Die nachfolgenden Glossareinträge stammen aus den Bereichen Pädagogik, Lernen, Unterrichtslehre/ -forschung/ -praxis, wie auch aus dem Spezialgebiet der Suggestopädie; sie werden in diesem speziellen Themenglossar zur schnellen spezifischen Auffindbarkeit noch einmal separat auf einer eigenen Seite aufgeführt.


Wenn sich ein gesuchter Begriff nicht in diesem Themenglossar wiederfindet, wurde er möglicherweise einem anderen Themenglossar zugeordnet und ist dort auffindbar. In jedem Fall findet er sich aber im Hauptglossar wieder, wenn er im weitesten Sinne einen Bezug zum Thema Kreativität aufweist.

Generell gilt: Kursiv gedruckte Begriffe stellen ein Stichwort mit einem eigenen Glossarvermerk dar. Mit einem Link hinterlegte Begriffe führen zu einem eigenen Artikel.


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A

B

C

De-Coding (englisch): Entschlüsselung, Entzifferung


D

E

F

Fernunterricht: Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der der Lehrende und der Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind; Gegenteil von Präsenzveranstaltungen.


G

H

Horizontale Integration: Begrifflichkeit aus der Suggestopädie (nach Georgi Lozanov), die die Stimulation des Gehirns in seinem horizontalen Aufbau beschreibt; aufbauend auf der älteren Split-Brain-Theorie (nach Roger Sperry) bezieht sich das Konzept auf die Anregung der beiden Hemisphären.


I

Individuelles Lernplakat: In der Suggestopädie gebräuchlicher Begriff für ein, von einem einzelnen Lernenden zu einem Thema oder einer Aufgabenstellung weitgehend eigenständig gestaltetes Plakat, das sich an seinen individuellen Lernerfahrungen und Lernumständen orientiert; vgl. auch Lernposter.


K

L

Lehrstile: Individuelle Muster und Rollen der Informationsvermittlung, die von einem Lehrenden angenommen oder entwickelt wird; ist das Ergebnis verschiedener Faktoren, wie Erfahrungen, Visionen, Werte, Überzeugungen, Vorannahmen u.W.m. und kann zur Ausprägung eines individuellen Lehrstilprofils führen. Korreliert im Idealfall mit den Lernstilen der Schüler.

Lernaktivität: Begriff aus der Lerntypologie (nach Frederic Vester), der sich auf das Ansprechen verschiedener Wahrnehmungskanäle bezieht.

Lerneinheit: Zusammenhänge Zeit, in der ein bestimmter Lernstoff vermittelt wird.

Lernen mit allen Sinnen: Ein suggestopädisches Prinzip, bei dem bewusst multisensorische Reize genutzt werden, um Lernvorgänge zu individualisieren und zu optimieren; vgl. auch VAKOG.

Lernkontrolle: Übung oder Standortbestimmung während oder am Ende einer Lerneinheit, mit der die Erreichung erwünschter Lernziele überprüft wird.

Lernkonzert: Suggestopädische Vorgehensweise und Lehr-/ Lern-Prinzip der Vermittlung von Lernstoff unter Einbezug, vorzugsweiser Barocker, Hintergrundmusik zur Förderung eines entspannten Körperzustands und Erhöhung der Aufnahmebereitschaft.

Lernkultur: Begrifflichkeit, die die Verbindung zwischen inneren Lernprozessen (in einer Person ablaufend) und äußeren Rahmenbedingungen (historisch gewachsener und veränderbarer Lernraum einer Gesellschaft) bezeichnet, innerhalb derer die Tätigkeit Lernen stattfindet und durch die sie beeinflusst wird; auch: die Gesamtheit der für eine bestimmten Zeit typischen Lernformen und Lehrstile.

Lernplakat: S. Individuelles Lernplakat.

Lernposter: In der Suggestopädie gebräuchlicher Begriff für ein, in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit eigenständig erstelltes Medium in Form eines größeren Plakats oder einer Wandzeitung, das einen bestimmten, oft komplexen, Lernstoff aufbereitet und abbildet und die enthaltenen Lernziele zusammenfasst; s. auch Individuelles Lernplakat.

Lernspiele: Spiele, die neben einer spielerischen Handlung auch bestimmte Fertigkeiten oder Wissen zu bestimmten Themen vermitteln.

Lernstil: Älteres Konzept der Lernpsychologie und Vorläufer der Lerntypen, das davon ausgeht, das die meisten Menschen einige wenige individuelle Methoden bevorzugen, mit Stimuli und Informationen umzugehen; umfasst über 80 verschiedene Lernstilmodelle.

Lerntyp: Auf Frederic Vester zurückgehende Einteilung von Lernern (Lernenden) aufgrund ihrer bevorzugten Lernaktivität; ursprünglich nur unterteilt nach den bevorzugt eingesetzten Sinnessystemen (visuell, auditiv, kinästhetisch; s. auch VAK, VAKOG und Lernen mit allen Sinnen), später um weitere Felder ergänzt. Grundlage der Annahme, dass die Lerneffektivität durch die Ansprache des individuell richtigen Wahrnehmungskanals (primäres Repräsentationssystem) gesteigert werden kann; u.a. in der Suggestopädie gebräuchlich..

Lerntypologie: Einteilung von Lernern nach Lerntypen auf Grund ihrer bevorzugten Lernaktivität (nach Frederic Vester).

Lernziel: Der angestrebte Lerngewinn von Lernenden bezogen auf einen bestimmten Inhalt.

Ludologie: Lehre vom Spiel.


M

N

O

P

Periphere Stimuli: In der Suggestopädie gebräuchlicher Begriff, die Reize bezeichnet, die den Lernprozess begleitend unterstützen und vertiefen sollen (z.B. das Aufhängen und Hängenlassen selbstgestalteter Lernposter).

Präsenzveranstaltung: Lernform, bei der Lehrende und Lernende zur gleichen Zeit am gleichen Ort präsent i.S.v. körperlich anwesend sind, im Gegensatz etwa zu Formen des Fernunterrichts, wie Telelearning oder Webinaren.


Q

R

S

Spielverhalten: In der Verhaltensbiologie: Bewegungen bzw. Bewegungsabfolgen, die nicht einem bestimmten Zweck zuzuordnen sind; kann der spielerischen Ausführung "ernster" Bewegungsabläufe oder Verhaltensweisen dienen; oft benachbart zum Erkundungsverhalten.

Suggestopädischer Kreislauf: Klassisches Lehrmittel aus der Suggestopädie, mit dem ein Unterrichtsablauf bezeichnet wird, der sich in bestimmte, definierte Phasen (Einstimmung, Lernkonzert, Anwendungs-/ Übungsphasen, Integration) unterteilt.

Suggestopädische Prinzipien: Bestimmte Vorannahmen, die der Methodik und Didaktik der Suggestopädie zugrunde liegen, und die Lehr- und LeKursiver Textrnprozesse unterstützen und optimieren sollen.


T

U

V

Vertikale Integration: Begrifflichkeit aus der Suggestopädie (nach Georgi Lozanov), die die Stimulation des Gehirns in seinem vertikalen Aufbau beschreibt, vom Cortex über den Hirnstamm bis hin zum Cerebellum.

Vorentlastung: In der Pädagogik: Einführung und Einstimmung auf ein Thema unter Benutzung von Vorwissen; auch ein in der Suggestopädie gebräuchlicher Begriff.


W

Wagnis: Fähigkeit, unter Einbezug ethischer Normen Risiken einzugehen.

Wagniserziehung: Das pädagogische Heranführen an wertvolle, aber gefahrenhaltige Situationen, Handlungen, Unternehmungen und Aktivitäten; auch: die Ausbildung von bewussten Entscheidungsprozessen bei gefahrvollen Handlungen oder in bedrohlichen Situationen.


Z

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