Brainwriting klassisch

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Unter dem klassischen Brainwriting wird das freie Ideenaufschreiben unter Beachtung einiger Brainstorming-Grundprinzipien verstanden; es ist einzeln oder in einer Gruppe möglich.

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Inhaltsverzeichnis

Vorgehen

  1. Bezogen auf einer vorgegebenen Aufgabenstellung schreiben alle Beteiligten einzeln, jeweils auf einem Blatt Papier, Ideen auf.
  2. Nach einer vorher festgelegten, oder freigewählten Zeit werden die Blätter im Uhrzeigersinn solange weitergegeben, bis jeder wieder sein Blatt vor sich liegen hat.

Hinweise

  • Ein ausreichender Papiervorrat und ggf. auch genügend Stifte gehören zur selbstverständlichen Grundausstattung dieser Technik.


Nutzen

  • Viele Ideen in kurzer Zeit sammeln wobei ein großes Maß an Anonymität garantiert ist.
  • Ruhigere Teilnehmer werde eher angesprochen.

Vorteile

  • Durch die schriftliche Form werden stillere Teilnehmer stärker einbezogen, als bei einem lauten Ideensammeln.
  • Die Schriftlichkeit garantiert eine höhere Anonymität; das ist insbesondere bei Gruppen, bei denen mit Spannungen zu rechnen ist (z.B. aufgrund von Hierarchieunterschieden), von Vorteil.
  • Einzelne Ideen können mehr elaboriert werden als bei einem Brainstorming.

Nachteile

  • Die ruhige Form ist weniger anregend als die das laute Brainstorming, bei dem die Teilnehmer auf den Ideen der anderen aufbauen können.
  • Je nach Ausführung muss eine Gruppe länger auf einzelne Teilnehmer warten.
  • Einzelne, unleserliche, Handschriften können für den Moderator bzw. den Auswertenden problematisch sein.


Variationen

Variationen des Brainwritings, meist mit eigener Charakteristik, sind:


Literatur


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