BIC-Technik

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BIC (Benefit Improvement Chart, auch bekannt als Kundennutzen-Matrix; W. Chan Kim/ Renée Mauborgne, 2000) ist eine Ideenfindungstechnik, die ein Flowchart mit einer Osborn-Checkliste verbindet. In Form einer Matrix werden Ideen entwickelt, die sich speziell auf den Nutzen der verschiedenen Schritte eines gegebenen Ablaufs beziehen.

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Inhaltsverzeichnis

Technikbeschreibung

Ausführung

  1. Zunächst wird der betroffene Prozess in seine einzelnen Schritte zerlegt, die in Form eines Flowcharts aufgezeichnet werden. Hier am Beispiel der Frage:
    "Wie kann ein Hotel seine Dienstleistungen rund um die Ankunft des Kunden verbessern?"
  2. Dann werden Kernfragen nach Verbesserungsmöglichkeiten gesammelt. In diesem Beispiel rund um das Thema, wie ein Hotel seine Dienstleistungen für den Kunden attraktiver gestalten kann.
    - Was könnte für den Kunden einfacher gestaltet werden?
    - Woraus könnte der Kunde einen zusätzlichen Nutzen ziehen?
    - Wie könnte der Kunde sein Risiko verkleinern?
    - Was wäre etwas ganz Außerordentliches/Besonders – was wäre ein "Whow"?
    - ...
  3. Nun wird eine Matrix aufgestellt. Das zuvor entwickelte Flowchart bildet die horizontale Kopfzeile.
    Die Schlüsselbegriffe aus den Fragen werden herausgefiltert. Sie bilden die vertikale Kopfspalte der Matrix.
  4. Anders als beim Morphologischen Kasten ergeben sich so mehrere Spalten, die sämtlich nach Ideen zu den verschiedenen Fragestellungen abgesucht werden. Gefundene Lösungen werden in die Zellen eingetragen.


Hinweise

  • Die Technik kombiniert den Morphologischen Kasten (Matrixform, die einzelne Funktionen eines Ablaufs werden als Parameter eingetragen), mit einer Funktionsanalyse (Prozessfunktionen werden untersucht) und mit der Osborn-Checkliste (eine verkürzte Frageliste wird in Beziehung gesetzt zu jeder einzelnen Funktion).


Nutzen

  • Prozessabläufe werden aufgegliedert und einzelne Prozessschritte/Funktionen durch spezielle Fragen auf neue Ideen hin untersucht.


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